Klaus Leder

  • 1951 in Berlin geboren
  • ab 1966 Friseurlehre  
  • ab 1968 Volontariat am Thalia Theater in Hamburg, Abschluss 1970
  • ab 1970 Maskenbildner am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg
  • ab 1987 Chefmaskenbildner am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
  • seit 1989 freiberuflicher Maskenbildner in eigenem Atelier
  • seit 1989 diverse Fernsehproduktionen im Inland und Ausland
  • 1994 Ausstellung zweier Figuren in Polyester für das Museum der Arbeit in Hamburg
  • seit 2000 Dozent und Ausbilder an der Maskenbildnerschule in Mainz
  • Leitung diverser Workshops, u. a. „Mein zweites Gesicht“ in Schleswig-Holstein für jugendliche Drogenabhängige  
  • 2008 Ausstellung im Rahmen des „Kunstgriffes“ in Dithmarschen
  • 2009 Euro-Ehrenpreis der Galerie „Der kleine Prinz“
  • 2011 Euro-Medaille in Gold der Galerie „Der kleine Prinz“

 

„Die Mystik und Darstellung der verschiedenen Gesichter und die psychologischen Fragen zum Thema Maske und Maskieren haben mich schon immer fasziniert und beschäftigt: „Wie stellt sich jemand dar?“, „Welche Wirkung möchte ein Mensch erzielen?“, „Wer verbirgt sich wirklich hinter seiner fiktiven Maske?“.

In meiner Laufbahn als Maskenbildner habe ich nicht nur die unterschiedlichsten Menschen kennengelernt, sondern musste diese natürlich auch im Auftrag, z. B. von Regisseuren, in bestimmte Charaktere verwandeln. Ganz natürlich hat sich so für mich die Herstellung von Masken ergeben, denn auch im täglichen Leben maskieren sich die Menschen, wenn auch in Form eines höflichen Lächelns, eines Wegschauens, anhand von Drogenkonsum, Anhäufung von Konsumgütern usw. Dieses umzusetzen und aufzuzeigen beschäftigt und fasziniert mich.“

 

Klaus Leder arbeitet und lebt zusammen mit seiner Frau Maria in Schleswig-Holstein.

 

Klaus Leder
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